Berlin, Berlin wir waren in Berlin
Berlin, die immer lebendige Drei-Millionen-Stadt, Sitz aller Bundesbehörden und der Ort vieler Gedenkstätten, war für vier Tage die Heimat der Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern. Auf Einladung von Staatsminister Manfred Pentz, zu dessen Aufgaben unter anderem die Bundesratsangelegenheiten gehören, waren Seniorinnen und Senioren aus dem ganzen Ostkreis unterwegs.
Staatsminister Manfred Pentz und die Vorsitzende der Senioren-Union Marion Thürmer in mitten der Reisegruppe in der Hessischen Landesvertretung.Der Bundesrat, der als Vertretung der Bundesländer an der Gesetzgebung des Bundes beteiligt ist, stand im Mittelpunkt der Fahrt. So war es klar, dass die Länderkammer als erster politischer Besuchspunkt auf dem Programm stand. Obwohl die Arbeit des Bundesrats in den Medien kaum Beachtung findet gibt es kein Gesetz, das ohne seine Mitwirkung zustande kommt. Im Plenarsaal machte eine kompetente Führerin die Reisegruppe mit dem Bundesrat von der Historie in der Weimarer Republik bis heute vertraut.
Die zwölf dunkelsten Jahre Deutschlands wurden im „Dokumentationszentrum Topographie des Terrors“, in eindrucksvoller Weise lebendig. Das Dokumentationszentrum liegt unmittelbar an der ehemaligen Mauer, deren Reste hier noch erhalten sind. So war auch die neuere Geschichte jetzt zugegen.
Wie ein Staat seine eigenen Bürger überwacht hat und mit welcher Perfektion dabei gearbeitet wurde, konnte die Reisegruppe bei einer Besichtigung des geheimen Archivs der Staatssicherheit (Stasi) erleben.
Staatsminister Manfred Pentz empfing seine Gruppe in der Hessischen Landesvertretung. Bei einem Mittagessen ließ es sich gut über die politischen Aufgaben seines Hauses sprechen. Dass der Minister gut in seinem Wahlkreis verbunden ist, zeigte sich auch hier einmal mehr.
Am großen Wannsee konnte noch ein Blick auf die Villa der berüchtigten Wannseekonferenz geworfen werden, bevor es im Abendsonnenschein mit Wannseeblick zum Abendessen ging. So war der gesamte Besuch oft ein Wechselbad von tollen fröhlichen Situationen und dem blanken Entsetzen in den Gedenkstätten.
Dass die Gruppe viel über Berlin erfahren konnte, verdankt sie einem tollen Reiseleiter, der es glänzend verstand seine Stadt zu erklären. Ja, Berlin ist viel mehr als das Brandenburger Tor oder der Reichstag. Mit zur Berlinfahrt gehörte auch eine tolle Vorstellung im Friedrichsstadtpalast. Die Besucher staunten über die große Leistung der Künstler und über die tolle Bühnentechnik.
Als Fazit der Berlinfahrt zogen die Mitreisenden, dass die Fahrt zwar anstrengend aber immer lohnenswert war. Sie dankten ihrer Vorsitzenden Marion Thürmer, die für die Organisation verantwortlich war und die in immer den Überblick behielt.
Ein Kurzbesuch in der Goethestadt Weimar auf dem Heimweg rundeten eine gelungene Berlinreise ab.